Kennst du das? Kaum wird es draussen kälter und die Heizung läuft auf Hochtouren, findest du plötzlich kleine, weisse Schüppchen im Fell deines Lieblings. Schuppen bei Hunden und Katzen im Winter sind keine Seltenheit und meist harmlos, solange du weisst, wie du richtig darauf reagierst.
In diesem Beitrag erfährst du, warum trockene Haut bei Tieren im Winter so häufig ist und was du mit einfachen Mitteln wie Lachsöl, Luftbefeuchtern und guter Fellpflege dagegen tun kannst.
Warum bekommen Hunde und Katzen im Winter Schuppen?
Der Hauptgrund ist schnell erklärt: Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit – das betrifft uns genauso wie unsere Tiere. Die Haut trocknet aus, es entstehen Spannungsgefühle, Juckreiz und kleine Hautschuppen. Vor allem im Rücken- und Nackenbereich fällt das oft beim Bürsten auf.
Weitere mögliche Ursachen:
- Trockene Raumluft durch Heizung
- Zu häufiges Baden mit ungeeigneten Shampoos
- Mangel an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
- Winterlicher Fellwechsel
- Stress oder Langeweile
Woran erkenne ich trockene Haut?
Ein paar Schuppen sind nicht gleich ein Notfall. Du solltest aber aufmerksam werden, wenn du Folgendes bemerkst:

- Weisse Schuppen im Fell (besonders auf dem Rücken)
- Häufiges Kratzen, Lecken oder Scheuern
- Stumpfes oder glanzloses Fell
- Gereizte, gerötete Hautstellen
Wichtig: Wenn der Juckreiz stark ist, kahle Stellen auftreten oder die Haut entzündet aussieht, bitte unbedingt tierärztlich abklären lassen. Es könnten auch Parasiten, Pilze oder Allergien dahinterstecken.
Was hilft gegen Schuppen bei Hund und Katze?
Die gute Nachricht: Meist kannst du mit kleinen Veränderungen im Alltag viel erreichen. Hier kommen die besten Tipps für schuppenfreie Wintertage:
1. Futteröl für gesunde Haut von innen
Öle wie Lachsöl, Hanföl oder Leinöl sind reich an Omega-3-Fettsäuren und unterstützen die Hautregeneration. Einfach täglich übers Futter geben – die meisten Tiere lieben den Geschmack!
🐟 Lachsöl ist besonders beliebt und enthält wertvolle EPA und DHA, die entzündungshemmend wirken und das Fell glänzen lassen.
2. Luftfeuchtigkeit erhöhen
Trockene Heizungsluft ist oft die Hauptursache. Nutze einen Luftbefeuchter oder stelle eine Schale Wasser auf die Heizung. Ideal ist eine Raumfeuchtigkeit von 40–60 %.
3. Sanfte Fellpflege
Regelmässiges Bürsten entfernt lose Hautschuppen und regt die Durchblutung an. Achte auf weiche Bürsten und verzichte im Winter möglichst auf häufiges Baden. Falls nötig, dann nur mit milden, tiergerechten Shampoos ohne Parfum.
4. Gutes Futter, starke Haut
Eine hochwertige Ernährung mit ausreichend Zink, Biotin und Vitamin E stärkt die Hautbarriere und macht das Fell widerstandsfähiger. Bei Bedarf kann ein gezieltes Ergänzungsfutter sinnvoll sein.

Fazit: Schuppen im Winter sind meist harmlos und gut behandelbar
Trockene Heizungsluft, Fettsäuremangel oder zu wenig Pflege können im Winter schnell zu Hautproblemen führen. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit, dem richtigen Öl im Futter und besserer Luftfeuchtigkeit ist das Problem meist schnell gelöst.
Lachsöl, sanfte Pflege und eine ausgewogene Ernährung sind einfache, aber wirkungsvolle Helfer – damit sich dein Vierbeiner auch im Winter rundum wohl in seiner Haut fühlt.
Bildquellen: zooplus

