So schaffst du ein katzenfreundliches Zuhause

So schaffst du ein katzenfreundliches Zuhause

Endlich ist es soweit: Dein Kätzchen zieht bei dir zuhause ein. Saskia vom petcenter.ch-Team teilt ihre Erfahrungen und gibt dir wichtige Tipps beim Einzug deiner Katzen. 

Das Halten von Katzen ist eine wunderbare Sache. Vor lauter Freude kann man den Tag, an dem die kleinen Vierbeiner endlich zu Hause einziehen kaum erwarten. Ist der Tag dann endlich gekommen, bedeutet der Umzug aber zunächst einmal eine Menge Aufregung für die kleinen Vierbeiner. Denn sie müssen ihr gewohntes Umfeld verlassen. Hier empfehle ich, dass du die Kätzchen vorher schon ein paar Mal besuchst, damit sie sich mit deinem Geruch vertraut machen können. Wenn es dann ins neue Daheim geht, nimm wenn möglich etwas aus deren altem Zuhause mit. Eine Kuscheldecke eignet sich zum Beispiel hervorragend. Der gewohnte Geruch beruhigt die Kätzchen ungemein. Den Weg in die neuen vier Wände legen die Kätzchen am sichersten in einer Transportbox zurück.

Die Grundausstattung für ein katzenfreundliches Zuhause

Wenn die Kätzchen zu dir nach Hause kommen, sollten hier schon einige Dinge auf sie warten. Zur Grundausstattung gehören:

  • eine Katzentoilette, gut gefüllt mit Einstreu.
  • ein separater Wasser- und Futternapf. Stell diese entfernt von einander auf – Katzen mögen es lieber so.
  • ein Kratzbaum als Rückzugsort und zum Wetzen der Krallen.
  • eine Kuscheldecke oder ein Bettchen . . . weniger ist mehr, Katzen schlafen eh wo sie wollen 😉
  • ein paar Spielsachen. Diese gibt es in allerlei Formen, Farbe und Variationen.
  • Wenn ein Balkon vorhanden ist, solltest du diesen zwingend mit einem Schutznetz sichern.

Sollten die Katzen später Freigänger werden, gibt es für Glas und Holz Katzenklappen. Aus Sicherheitsgründen ist es sehr ratsam, die Katzen zu chipen. Sie brauchen dadurch kein Halsband zu tragen, mit welchem sie sich verletzen oder welches sie verlieren können. Und es gibt tolle Chip-gesteuerte Katzentüren, welche für Wände, Türen sowie Fenster geeignet sind.

Wenn du die Katzen nach draussen lässt, ist ein guter Parasitenschutz notwendig. Lass die Vierbeiner jedoch zu Beginn lange genug im Haus, damit sie wissen wo sie Daheim sind. Am besten lässt du die Katzen zudem erst nach dem Kastrieren raus. So verhinderst du unerwünschten Nachwuchs, und schützt deine Katzen vor FIV (Katzen-Aids).

Was soll mein Kätzchen fressen?

Wichtig für die Entwicklung der jungen Kätzchen ist ein hochwertiges Futter. Da Katzen Karnivoren (reine Fleischfresser) sind, ist von Getreide- und Gemüse-haltigen Futtern abzuraten. Du kannst deine Katzen natürlich auch BARFen

Sorge auch dafür, dass die Wassernäpfe immer frisch gefüllt sind und nicht direkt beim Futternapf stehen. Und stelle diese an mehreren Orten auf, denn Katzen vergessen oftmals das Trinken. Bestens geeignet sind auch Trinkbrunnen.

Nimm dir Zeit für deine Katzen

Gib dir und deinen Stubentigern genügend Zeit für ein ruhiges und entspanntes Kennenlernen. Am besten an einem Wochenende oder wenn möglich nimm dir gleich ein paar Tage Urlaub. Spiele ausgiebig mit den Kleinen und du wirst sehen, wie die Bindung zwischen euch wächst. Und sollte deinem Stubentiger mal ein Malheure geschehen, putz es kommentarlos weg und schimpfe niemals mit ihm.

Abschliessend zu der Anzahl Katzen, welche bei dir einziehen sollen: Bitte nimm mindestens zwei Katzen. Alleine ist ein artgerechtes Leben nicht möglich. Auch wenn deine Katze dich mag, zum richtigen Spielen und Toben taugt nur eine andere Katze. Deine Arme und Möbel werden es dir danken 😉

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Die Katzen von Saskia fühlen sich puddel-wohl.

Fotos: © Saskia Flück. All Right Reserved.

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