Hundemüde: So schläft dein Hund friedlich

Hundemüde: So schläft dein Hund friedlich

Der Ausdruck ‚ich bin Hundemüde‘ kommt nicht von irgendwo. Denn unsere Hunde brauchen viel Schlaf, sogar mehr als Nahrung. Das Überleben ohne Futter und Wasser fällt den Vierbeinern um einiges leichter, als wenn sie am Schlafen gehindert werden. Wir erklären dir wieso der Schlaf so wichtig ist und auf was du achten kannst, damit dein Hund zu genügend Erholung kommt.

Die Hunde sind ‚Tagdöser‘ und können innert wenigen Sekunden einschlafen, trotzdem sind sie aber in einem Bruchteil einer Sekunde wieder hellwach, wenn ungewohnte Reize vorhanden sind. Dieser eher leichte Schlaf führt dazu, dass 18 bis 20 Stunden Dösen am Tag völlig normal und auch wichtig für den Hund sind.

Auch unsere Vierbeiner haben Träume, meist mit Einwirkung vom tagsüber Erlebten. Dabei winselt und bellt er, zuckt mit den Beinen oder sogar mit dem ganzen Körper.

Labrador am Schlafen im Hundebett

Schlafmangel bei Hunden

Zu was Schlafmangel bei Hunden führen kann, ist vergleichbar mit den Symptomen von uns Menschen. Die Anfälligkeit auf Krankheiten steigt und die Aggressivität nimmt zu. Stresssituationen sind schwieriger zu verarbeiten und Verhaltensstörungen werden zum Alltag. Aufgedrehte Hunde sind manchmal eben gerade nicht unterfordert, sondern haben zu wenig Ruhe und Schlaf.

Nach einer nicht alltäglichen Situation, wie zum Beispiel einer Reise, braucht der Hund oft tagelang, um sich zu erholen und wieder auszuschlafen.

Hundeschlaf richtig gemacht

So gelingt es dir, dass dein Vierbeiner zu genügend Ruhe und Schlaf kommt:

  • Einen Rückzugsort: Der Hund sollte einen eigenen Platz im Haus haben, der nur ihm gehört. Einen Platz, den er gut kennt und wo er sich sicher fühlt, so findet er schnell Ruhe.
  • Aussenreize vermeiden: Sein Rückzugsort sollte möglichst abgeschirmt von Aussenreizen sein. Ständiger Trubel verursacht Reize, die den Hund wachhalten. Somit sollten auch seine Spielzeuge nicht neben dem Schlafplatz liegen.
  • Hundebox: Um von Aussenreizen noch besser geschützt zu sein, bewährt sich das Aufstellen einer Hundebox, die „höhlenartige“ Geborgenheit vermittelt (z.B. Faltboxen). Eine gemütliche Decke sorgt für den extra Komfort.
  • Richtiges Hundebett: Bei einem zu weichen Hundebett sackt der Vierbeiner beim Aufstehen ein und findet schlecht Halt. Ist die Füllung des Bettes jedoch zu hart, können unangenehme Druckstellen und Hautreizungen entstehen. Die richtigen Ausgleichsbewegungen, um die Balance zu halten, gehen dabei stark auf die Gelenke. Dies ist vor allem bei älteren Hunden ein grosses Thema.

Mit diesen doch eher einfachen Dingen sorgst du dafür, dass du und dein Hund ausgeruht und gelassen durch den Alltag gehen.

 © Bilder: Shutterstock

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