Ferien mit Hund: Das gibt es zu beachten

Ferien mit Hund: Das gibt es zu beachten

Viele Hundehalter wollen ihre Ferien nicht ohne ihren geliebten Vierbeiner verbringen. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, damit deine Ferien mit Hund erholsam werden, inklusive Packliste als Gedächtnisstütze. 

Hundefreundliches Feriendomizil

Bei der Ferienwohnung oder dem Hotel solltest du vorher abklären, ob Hunde dort erlaubt sind. Zudem solltest du dich darüber informieren, ob es in der Nähe Gegenden gibt, wo du mit deinem Hund problemlos spazieren gehen kannst.

Einreisebedingungen beachten

In manchen Ländern oder Gegenden herrscht für Hunde in der Öffentlichkeit Maulkorbpflicht. Organisiere wenn nötig frühzeitig einen solchen und trainiere das Tragen des Maulkorbes bereits zuhause mit deinem Hund. Zudem solltest du abklären, ob dein Hund gewisse Impfungen benötigt oder je nach Hunderasse weitere Bedingungen beachtet werden müssen.

Parasiten und Tollwut

In den südlichen Ländern sind Sandmücken, welche Leishmaniose übertragen können, vor allem in der Dämmerung sehr aktiv. Auch vor Zecken solltest du deinen Hund im Urlaub schützen. Um keine Tollwut einzufangen, sollte dein Hund nicht mit Fledermäusen sowie streunenden Katzen und Hunden in Kontakt kommen und auch nicht aus öffentlichen Näpfen trinken. Lasse dich am besten vor den Ferien von deinem Tierarzt beraten, damit dein Hund im Urlaub nicht erkrankt und unter Umständen langfristige Schäden erleidet.

Hundefutter

In den Ferien ist es empfehlenswert, das gleiche Hundefutter zu füttern wie zuhause. Informiere dich, ob du das Futter auch vor Ort kaufen kannst. Andernfalls musst du dieses von zuhause mitnehmen.

Ferien mit Hund: Zwei Personen und drei Hunde laufen bei Sonnenuntergang am Strand entlang

Anreise mit dem Auto

Solltest du mit dem Auto reisen, ist es gerade im Sommer empfehlenswert in den frühen Morgenstunden oder nachts zu fahren. So wird es im Auto nicht zu heiss. Generell ist es bei warmen Temperaturen wichtig, dass dein Hund im Auto immer genügend Wasser und Luft hat und du regelmässig Pausen einlegst, bei denen er sich die Beine vertreten kann.
Hinweis: Solltest du dein Auto mal mitsamt Hund parkieren müssen, ist es ratsam, die Hundebox im Kofferraum zusätzlich abzuschliessen. In gewissen Ländern ist der Diebstahl von Hunden aus dem Auto leider keine Seltenheit.

Anreise mit dem Flugzeug

Bei Hunden, die nicht „handtaschenkonform“ sind und somit nicht im Passagierbereich des Flugzeuges mitfliegen dürfen, empfehlen wir, wenn möglich ohne diese zu reisen. Ein Flug im Frachtraum ohne Frauchen oder Herrchen ist sehr stressig, auch wenn er sich Transportboxen gewohnt ist. Zudem wird es dort sehr kalt. Wenn dein Hund trotzdem mit soll, informiere dich frühzeitig über die Transportbestimmungen. Entscheide dich zudem für eine seriöse Fluggesellschaft, denn leider sind beim Flugtransport auch schon Hunde verstorben oder an der falschen Destination angekommen.

Hundefreundliche Ferienaktivitäten

Auch dein Hund entdeckt in den Ferien viel Neues. Halte ihn deswegen besser einmal mehr an der Leine und beobachte ihn, bevor du ihn loslässt. Gib ihm zudem nach längeren Ausflügen die Möglichkeit, sich ausgiebig auszuruhen.
Und solltest du unterwegs deinen Hund mal im Auto lassen müssen, gilt folgendes: Genügend Wasser zur Verfügung stellen, das Auto im Schatten parkieren, die Fenster leicht öffnen, die Hundebox zusätzlich abschliessen und regelmässig zurück zum Auto gehen für eine Kontrolle. Sollte es keinen Schattenplatz geben oder die Sonne schnell wandern, bietet das Alunetz für Autos den idealen, mobilen Schattenspender. Dieses reflektiert bis zu 80% der Sonnenstrahlen und schützt dein Auto so vor extremer Hitze.

Ferien mit Hund: Ein Hund liegt im Schatten am Strand und ruht sich aus

Unterwegs am Strand

Informiere dich vor dem Strandbesuch, an welchen Stränden Hunde erlaubt sind und ob dort Leinen-, Flohhalsband- und/oder Maulkorbflicht herrscht. Sorge am Strand dafür, dass dein Hund einen Schattenplatz hat (z.B. mit einem Sonnenschirm), regelmässig Pausen macht und genügend Wasser trinkt. Salzwasser ist nicht zum Trinken gedacht – viele Hunde übergeben sich danach. Beim Schwimmen im Meer empfehlen wir eine Schleppleine anstelle einer Flexileine, da du diese besser kontrollieren kannst. Gerade bei Strandneulingen ist Vorsicht geboten, da der Hund diese Art von Gewässer nicht kennt und unter Umständen zu weit nach draussen schwimmt ohne umzudrehen.

Zur Unterstützung (ohne Garantie auf Vollständigkeit) haben wir für dich eine Ferien-Packliste für Hundehalter zusammengestellt.
Zudem findest du  hier Tipps zur Abkühlung deines Hundes.

Wir wünschen erholsame Ferien!

 Hund im Wasser
Fotos: © Pexels. Alle Rechte vorbehalten.

 

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